Radfahren in Bad Nauheim - Analyse und Vorschläge des BUND

Aktive unserer BUND-Gruppe haben Bad Nauheimer Straßen und Wege auf Fahrradtauglichkeit und -freundlichkeit geprüft und die Ergebnisse Bürgermeister Häuser vorgestellt.

Nachzulesen sind die Ergebnisse in folgender pdf:

Radwege in Bad Nauheim

Sehr bemerkenswert ist der Nationale Radverkehrsplan:

Nationaler Radverkehrsplan 2020

Neuer Nationaler Radverkehrsplan beschlossen

 

Foto 1: Freigegebene Einbahnstraße in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße südlich des Bahnhofes
Foto 2: Schutzstreifenmarkierung in der Schwalheimer Straße

Monsanto wirbt für Roundup auch in Friedberg

Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen

Glyphosat, das ist der Wirkstoff eines Unkraut­vernichtungsmittels. Es ist z.B. in "Roundup", dem europaweit am meisten verkauften Pestizid des Konzerns Monsanto, ent­halten. Glyphosat wird flächendeckend und in großen Mengen in der Landwirtschaft eingesetzt . Es wirkt, indem es ein Enzym blockiert, das für die Proteinsynthese in Pflanzen zuständig ist. Das bedeutet, dass es jede Pflanze tötet, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizid-Einsatz überlebt.

Rund 85 Prozent aller Gentech-Pflanzen sind so verändert, dass sie Glyphosat-Anwendungen überstehen, während alle anderen Pflanzen auf dem Acker sterben.  Einen großen Anteil am Glyphosat-Markt sichert sich Monsanto über Farmer, die vertraglich dazu verpflichtet werden, Monsantos gentechnisch veränderte Roundup Ready-Pflanzen ausschließlich mit "Roundup" zu besprühen.

Der BUND hat am 13.6.2013 die Ergebnisse einer europaweiten Untersuchung zu Glyphosat-Rückständen in Menschen veröffentlicht. Bei den Stichproben wurde der Wirkstoff im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen. 70 Prozent aller Proben in Deutschland sind belastet.

Von März bis Mai dieses Jahres ließen der BUND und sein europäischer Dachverband Friends of the Earth (FOE) Urin-Proben von insgesamt 182 Stadtbewohnern auf Glyphosat analysieren. Es handelt sich hierbei um die erste Studie dieser Art. Pro Land und Stadt hatten der BUND und FOE in der Regel zehn Urin-Proben untersuchen lassen.

Werbeplakat von Monsanto, verfremdet

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: "Es ist erschreckend, dass fast die Hälfte der Bewohner von Großstädten in Europa Glyphosat im Körper hat. Dabei ist Glyphosat nicht das einzige Pestizid, dem die Menschen ausgesetzt sind. Außer in Malta treten Höchstbelastungen ausgerechnet bei den Bewohnern jener Länder auf, die wie Deutschland, Großbritannien, Polen und die Niederlande intensive Landwirtschaft auf Kosten der Umwelt betreiben. Es wird höchste Zeit, den Pestizideinsatz im Agrarsektor deutlich zu reduzieren."

Der BUND fordert, endlich genau zu untersuchen, woher die Rückstände im Einzelnen kommen. Laut Selbstauskunft hatte keiner der von uns untersuchten Stadtbewohner selbst Glyphosat eingesetzt. Folglich stammen die Belastungen aus Quellen, die der Einzelne nicht zu verantworten hat.

Glyphosathaltige Herbizide können sich verheerend auf die menschliche Gesundheit auswirken. Glyphosat wirkt nachweislich bereits in geringen Dosen toxisch auf menschliche Zellen, z.B. auf Embryonal- und Plazenta-Zellen. Glyphosat steht auch im Verdacht, das menschliche Hormonsystem negativ beeinflussen. Dies kann irreversible Auswirkungen auf besondere Lebensabschnitte haben, etwa auf eine Schwangerschaft.

BUND im Bündnis zum Schutz des Streuobst Ockstädter Kirschenberg

Hier geht es direkt zu weiteren Infos zum Streuobstgebiet Ockstädter Kischenberg.

Die großen Wetterauer Naturschutzverbände schließen sich zu einem Bündnis dem "Arbeitskreis Lebensraum Kirschenberg" zusammen. Das gab es bisher in der Wetterau noch nicht: Für den Schutz der gefährdeten Streuobstbestände in der Wetterau haben die Kreisverbände und verschiedene Ortsverbände des NABU, des BUND, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz und die Botanische Vereinigung ein Bündnis aus der Taufe gehoben. Allein die Bandbreite des Zusammenschlusses zeigt, dass nicht nur der Erhalt des Streuobstes im Mittelpunkt steht, ebenso wichtig ist ihnen der Schutz dieser Gebiete für Vögel, Kleintiere, Schmetterlinge u.v.a.m. Darüberhinaus darf nicht vergessen werden, dass auch die Flächen unter den Bäumen einer Streuobstwiese mit ihrer Vielfalt eine wichtige Bedeutung für den gesamten Teil der heimischen Natur haben.

Die Verbände sehen sich mit ihren Anliegen Seite an Seite mit dem Trägerverein der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute, in dessen Satzung die Förderung des Bestands von Streuobstwiesen und deren Erhaltung eindeutig festgeschrieben sind.

Anlass für die Gründung des Bündnisses sind Aussagen aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, dass  das Bundesnaturschutzgesetz so auslegt, dass Streuobstbestände nicht unter den sogenannten Schutz des Gesetzes fallen, wenn sie z.B. durch Pflanzenschutzmaßnahmen (spritzen, schneiden) "gepflegt" werden.
In der Praxis bedeutet dies für die Politik: Streuobstgebiete, in denen die Bäume regelmäßig gespritzt und gepflegt werden, sind nicht geschützt und dürfen unter Beachtung einiger Regularien beseitigt werden.

Eines der Beispiele in unserer Region ist der Ockstädter Kirschenberg. Die dort fast 250 Jahre alte Tradition des Streuobstanbaus, die den Kirschenberg zum größten zusammenhängenden hessischen Streuobstbestand hat werden lassen, ist heute nichts mehr wert. Die Rodung alter Bäume und die Anlage von niederstämmigen Bäumen hat den Bestand an Streuobst von 1994 von 102 ha auf nur noch 69 ha schrumpfen lassen und -
ein Ende dieses Prozesses ist nicht abzusehen. Das kann, wenn die Verbände keine Unterstützung in der Bevölkerung finden, übel für die 54 Brutpaare des Gartenrotschwanzes, der Grünspechte, der Wendehälse, der Steinkäuze und der Neuntöter ausgehen. Außerdem berauben wir uns der schönsten Kulturlandschaft der Wetterau.

Besonders tragisch sehen es die Verbände, dass der Schutz gegen die Vernichtung der Streuobstbestände kaum vorhanden ist und gleichzeitig von offizieller Seite alles dem Erwerbsobstbau geopfert wird. Andererseits steht selbst der Wetteraukreis hinter Aussage, dass man vom Kirschenanbau nicht leben kann.

http://www.wfg-wetterau.de/Ins-Kirschdorf-nach-Ockstadt.html

Gastronomieführer für Bad Nauheim und Friedberg

Der Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., Ortsgruppe Bad Nauheim/Friedberg plant, einen Alternativen Gaststättenführer für die beiden Städte zu erstellen.

Warum noch eine Gastronomie-Übersicht?

Es gibt viele Bewohner und Besucher, die Wert legen auf gesunde, wohlschmeckende Gerichte, die aus Zutaten erstellt wurden, die ökologisch vertretbar sind und aus nachhaltiger Landwirtschaft erzeugt wurden.

Vegetarier und Veganer wollen sich informieren, wo sie ihren Grundsätzen entsprechendes Essen serviert bekommen.

Hier finden Sie den Fragebogen zum download !

(Demnächst wird es hier auch einen online-Fragebogen geben)

Wenn Sie zustimmen, werden Ihre Angaben dann in den gedruckten und im Internet veröffentlichten Gastronomieführer übernommen und zugänglich gemacht.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und würden uns freuen, wenn Sie zusätzlich zum Fragebogen eine aktuelle Speisekarte beifügen.

 

Pressemitteilung - Besser leben - Zu Bio wechseln

BUND-Umfrage in Bad Nauheim und Friedberg

 

Aktuell startet der Ortsverband Bad Nauheim/Friedberg des Bunds für Umwelt- und Naturschutz Deutschland eine schriftliche Umfrage in der Gastronomie in Bad Nauheim und Friedberg. Der OV möchte das lokale Angebot an Biolebensmitteln, vegetarischen und veganen Speisen transparent machen.

 

Dr. Martin Düvel, Sprecher des BUND-Ortsverbandes: „Immer mehr Menschen achten auf eine gesunde wohlschmeckende und bewusste Ernährung, die aus Zutaten erstellt wurden, die ökologisch vertretbar sind und aus nachhaltiger Landwirtschaft ohne Gentechnik erzeugt wurden. Dazu gehören auch Menschen, die sich aus Überzeugung vegetarisch oder vegan ernähren, und die sich informieren wollen, wo sie Essen serviert bekommen, das ihren Grundsätzen entspricht. Wir beabsichtigen als OV einen kleinen lokalen Gastronomie­führer herauszugeben, um interessierte Mitbürger besser informieren zu können.“

 

Weiter fordert BUND in seiner Pressemitteilung dazu auf: Besser leben – nur wie? Tun Sie es einer Jahr für Jahr größeren Zahl von Menschen gleich: Kaufen Sie so oft wie möglich Biolebensmittel oder fragen Sie im Restaurant nach der Herkunft der verwendeten Lebensmittel. Essen Sie gesünder, genussvoller und mit gutem Gewissen. Ihre Umwelt wird es Ihnen danken.

 

Biolebensmittel sind laut der grundsätzlichen Überzeugung des BUND gesünder, weil sie ohne Agrargifte, genmanipuliertes Saatgut und Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, bedenkliche Konser­vierungs­mittel und künstliche Farbstoffe hergestellt werden. Die Begriffe »bio« und »öko« sind gesetzlich geschützt. So bezeichnete Lebensmittel müssen mindestens die Kriterien der EG-Ökoverordnung einhalten – und tragen das deutsche Biosiegel bzw. (seit 2010) das neue EU-Gemeinschaftslogo. Der Gesetzgeber sorgt hier für strenge Kontrollen.

 

Dazu meint der BUND: Noch nie war es so einfach, beim Einkauf hochwertige Biolebensmittel zu erhalten. Früher waren weite Wege zu winzigen Läden nötig, deren Sortiment über den Grundbedarf selten hinausging. Heute präsentiert sich der Naturkosthandel in der Regel viel größer, offener und vielfältiger. Auch der konventionelle Handel und zuletzt die Billig-Discounter haben eigene Biomarken entwickelt. Der BUND begrüßt grundsätzlich das zunehmende und verbreiterte Angebot an Biolebensmitteln. Biowaren sind nun auch für die erhältlich, die keinen Bioladen in der Nähe haben. Lediglich in der Gastronomie ist es für den potentiellen Gast nicht einfach zu erkennen, ob die Küche Speisen anbietet, die nur mit Biolebensmitteln und ohne Gentechnik zubereitet werden.

 

Abschließend heißt es in der Pressemitteilung des BUND Ortsverbandes: Wer umweltbewusst und preisgünstig essen will, achtet aber nicht nur auf die ökologische Erzeugung. Der BUND empfiehlt: Essen Sie gezielt das, was Ihre Region und die Jahreszeit anbieten. Bei Waren aus dem Süden (wie Tee, Kaffee, Schokolade oder Bananen) sollte es selbstverständlich sein, auf einen »fairen« Handel zu achten. Zu guter Letzt ein Hinweis an die Gastronomie in Bad Nauheim und Friedberg: Wer kein Anschreiben vom OV erhalten hat, kann sich alternativ auf der Homepage des BUND unter www.bund-fb.de kundig machen, und an der Umfrage teilnehmen.

 

 

 

Stand am Pappelhoffest

BUND und BUNDjugend Bad Nauheim/Friedberg hatten gemeinsam einen bunten, 12m langen, informativen Stand beim Pappelhoffest (Bioland) 2011. Unsere Themen reichten von Gentechnik, Ernährung und Ökolandbau, Fairen Blumen bis hin zu Klimaschutz und Atomkraft-Nein-Danke.


Viele Kinder hatten ihre Freude beim Gendosenwerfen: "Werft die Anti-Gentomate vom Tisch". Zu gewinnen gab es Atomkraft-Nein-Danke-Bonbons oder Mini-Brennelemente (Streichhölzer).


Jugendgruppe hat sich gegründet - nächstes Treffen

Im Mai 2011 kamen sieben Jugendliche zusammen, um die BUNDjugend Bad Nauheim/Friedberg wieder aufleben zu lassen. Zu dieser Gruppe eingeladen sind  alle Interessierten zwischen 13 und 20 Jahren. Wir haben schon mal Themen gesammelt, die uns wichtig sind: Tierschutz, Insekten, Müll am Marktplatz, Umstellung der Stadtwerke auf Ökostrom, öffentliche Verkehrsmittel billiger machen, Anti-Atom-Protest, Bäume pflanzen am Goldstein, Massentierhaltung, Kochkurs mit Infos, Spendenaktion.

Jahreshauptversammlung BUND

Am Freitag, 15. April fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in Bad Nauheim statt. Themen waren u.a.: Kindergruppe, Jugendgruppe, Mahnwachen, Biblis-Aktion, Homepage, Kommunalwahl-Aktion Bericht, Infostand am Pappelhoffest, Jahresprogramm, geplante Baumfällung Kaiserstraße Friedberg und mehr.



KOMMUNALWAHL-AKTION 2011

 Wie halten es die Parteien mit der Natur und Umwelt?

HIER erhalten Sie die ausführlichen Antworten der Parteien zu unserer Fragebogenaktion im Original.
HIER finden Sie unsere ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse.

Anlässlich der Kommunalwahl am 27.3.2011 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Parteien in Bad Nauheim und Friedberg um Aussagen zu ihren Wahlzielen befrag. Der Anlass sind die existenziellen Fragen, die sich die Menschheit derzeit zu stellen hat: Der derzeit rasant fortschreitende Klimawandel und der Verlust der Artenvielfalt sind zu einer Bedrohung der Menschheit geworden. Wie kommen wir zu einem nachhaltigen Umgang mit unserer Erde? Weitere gravierende Bedrohungen stellen die Atomkraft und die Gentechnik dar. Die dramatischen Ereignissen in Japan zeigen überdeutlich, wie wichtig es ist, Antworten auf diese existenziellen Fragen zu finden.
Gemäß dem Motto des BUND „Global denken -lokal handeln“ müssen auch die Kommunen mit gutem Beispiel voran gehen. Welche Ziele setzen sich nun die Parteien zu den genannten Problemen? Die Parteien waren gebeten für die Antworten möglichst zwei Seiten nicht zu überschreiten. Der BUND hat Fragen zu sechs Themen gestellt:
 
1. Erhalt und Förderung der Artenvielfalt
2. Stopp von Baumfällaktionen, Einführung Baumschutzsatzung
3. Festlegung von Umwelt-Vorgaben in Bebauungspläne
4. Förderung umweltfreundlicher Mobilität
5. Ziele zur Steigerung Energieeffizienz, Verzicht auf Atomstrom, Umsetzung Klimaschutz
6. Anbau genmanipulierter Pflanzen
 
Alle angeschriebenen Parteien haben geantwortet. Die Antworten unterscheiden sich in Umfang und Inhalt sehr deutlich. Sehr kurz ausgefallen sind die Antworten der UWG und FDP Bad Nauheim, sie füllen deutlich weniger als eine Seite. Ausführlich geantwortet haben mit etwa 3 Seiten (mehr als 700 Worte) CDU Friedberg, SPD Bad Nauheim, SPD Friedberg und GRÜNE Bad Nauheim. Sehr ausführlich mit etwa 6 Seiten haben die GRÜNEN Friedberg geantwortet.
Mit Sorge mussten die Aktiven der BUND-Ortsgruppe feststellen, dass Umwelt- und Naturschutzthemen trotz aller Brisanz nach wie vor für einige Parteien nahezu bedeutungslos scheinen – zum Teil auch verbunden mit einem erschreckend geringen Kenntnisstand. Am Status quo wollen sie festhalten. Da die Wahl bevorsteht, wurden dem BUND zwar kurze Statements abgegeben, allerdings eher inhaltsleer und sehr unkonkret.
Gut gefallen haben dem BUND die Antworten von GRÜNE Bad Nauheim/ Friedberg und SPD Bad Nauheim/ Friedberg. Als mangelhaft sind die Antworten von CDU und UWG Bad Nauheim und der FDP in beiden Städten zu bewerten.
 
Wie halten es die Parteien mit der Atomkraft?
Anlässlich der aktuellen Ereignisse in Japan ist es sehr interessant, welche Positionen die Parteien zum Thema Atomkraft noch vor den Ereignissen vertreten haben. Die Frage war, welchen konkreten Ziele die Parteien zum Verzicht auf Atomstrom auf kommunaler Eben haben:
In Bad Nauheim hat die FDP keine Meinung, die CDU hält den Ausstieg für beschlossen, nach Ansicht der UWG ist kein Verzicht möglich, solange die Atomkraftwerke nicht abgeschaltet sind. Die SPD sieht das Thema Atomstrom mehr auf Bundesebene. Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass die Stadtwerke nur noch zertifizierten Strom aus erneuerbaren Energien anbieten und sofort auf den Verkauf von Atomstrom verzichten. In Friedberg gehört nach Ansicht der FDP Atomstrom zur „Lebenswirklichkeit“. Die CDU und UWG sehen reinen „grünen Strom“ als unbezahlbaren Luxus. SPD und GRÜNE möchten die städtischen Liegenschaften ausschließlich mit Strom aus regenerativen Quellen versorgen. Die LINKE fordert einen Verzicht auf Atomstrom, und den Bau der Windräder in Bruchenbrücken durch die Stadtwerke. Die GRÜNEN unterstützen Windkraftwerke, wo sie sinnvoll einsetzbar sind.

Fazit: Die Antworten der CDU, UWG und FDP zum Verzicht auf Atomstrom sind aus Sicht des BUND als absolut enttäuschend zu werten. Insgesamt werden die Antworten von GRÜNEN und SPD in beiden Städten, sowie der Linke in Friedberg den Forderungen des BUND am weitesten gerecht. Der BUND fordert die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Das Leitmotiv für das Handeln von Bundes- und Länderregierungen sollte das Motto werden: "Abschalten statt Aussetzen oder Aussitzen".


BUND Kinderangebote

Start am Samstag, 19. März um 14 Uhr - weitere Infos HIER.



Schluß mit Pestiziden

Aktionsgrafik 'Das Schweigen der Lerche', Quelle: BUND

Pestizide sind entscheidend am Sterben ganzer Bienenvölker beteiligt. Insbesondere die Neonikotinoide schwächen das Immunsystem der Honigproduzenten und machen sie anfällig für den Befall von Milben und Viren. Außerdem verlieren sie ihre Orientierungsfähigkeit, so dass sie nicht mehr zu ihrem Volk zurückfinden. Ein großes Problem – denn als wichtige Bestäuber sichern Bienen 35 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel. Auch das Vogelsterben in der Agrarlandschaft wird durch diese Pestizide verursacht, denn auch andere Insekten, die Nahrung vieler Vogelarten, werden getötet.

Kommen Sie dazu

 

Unsere Treffen sind wie immer offen für alle Interessierten.

Nächstes Treffen: Freitag, 30. August 2013, 20-22 Uhr, Saal im EG des Alten Rathaus Bad Nauheim.

Ihre Spende hilft.

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